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Video über die Ziele der
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13.8.2010
Übersicht der Umsetzung der in der Abschlußvereinbarung des Mediationsverfahrens definierten Punkte
Übersicht -
15.4.2010
Protokoll der Bürgerversammlung vom 11.3.2010 zum Verkehrskonzept Jedlesee
Protokoll -
9.3.2010
Information der BI Jedlesee zum erreichten Ergebnis beim Landschaftsschutz
Fakten zum Landschaftsschutz -
24.1.2010
Entgegnung der BI Jedlesee auf Texte der Frau Sissy Danninger
Entgegnung -
17.1.2010
Die Präsentation des Ergebnisses des Mediationsverfahrens
Ein Bericht, sowie Fragen und Antworten -
17.1.2010
Aktualisierung: Container vor dem Maria Theresien-Schlössl
Stehen die legal dort? -
25.11.2009
Ergebnis des Mediationsverfahrens "Runder Tisch Schlösslgründe"
Die Details zum Ergebnis nach neun "Runden Tischen". -
23.10.2009
Information zum aktuellen Stand im Mediationsverfahren "Runder Tisch Schlösslgründe"
Die vierte öffentliche Information dazu nach sechs "Runden Tischen". -
9.9.2009
Information zum aktuellen Stand im Mediationsverfahren "Runder Tisch Schlösslgründe"
Die dritte öffentliche Information dazu nach vier "Runden Tischen". -
30.7.2009
Information zum aktuellen Stand im Mediationsverfahren "Runder Tisch Schlösslgründe"
Die zweite öffentliche Information dazu nach drei "Runden Tischen". -
10.6.2009
Das Mediationsverfahren "Runder Tisch Schlösslgründe" hat am 19.5.2009 begonnen.
Die erste öffentliche Information dazu nach zwei "Runden Tischen". -
16.5.2009
Video von der Radrundfahrt für den Erhalt des Grünlands am Freitag, dem 8.5.2009
Die Aktion 21 drehte ein Video über die Radrundfahrt -
10.5.2009
Bericht von der Radrundfahrt für den Erhalt des Grünlands am Freitag, dem 8.5.2009
Fahrrad-Demo: Mehr als Hundert fuhren mit -
29.4.2009
Radrundfahrt für Erhalt des Grünlands am Freitag, dem 8.5.2009
Flugblatt der Bürgerinitiative Jedlesee, April 2009
Die Bürgerinitiative Jedlesee kämpft weiter gegen die Umwidmung von Grünland hinterm Schlössl in Bauland!
Ortsbild in Alt-Jedlesee durch Wohnblöcke-Projekt in GefahrStift Klosterneuburg will von Stadt Wien Umwidmung von Grünland in Bauland
Direkt hinter dem um 1650 erbauten, ebenerdigen Maria Theresien-Schlössl im alten Ortskern des einstigen Dorfes Jedlesee in Wien-Floridsdorf, dem 21. Bezirk, droht die Errichtung noch einer neuen Wohnblock-Siedlung im Grätzl. Das betroffene Areal von etwas mehr als 20.000 Quadratmeter grenzt außerdem an letzte, kleine Einfamilienhäuser sowie an eine Wiese, die Teil des streng geschützten Wiener Wald- und Wiesengürtels ist.
Grundeigentümer ist hier, wie in großen Teilen Floridsdorfs und auch der Bundeshauptstadt insgesamt, das Stift Klosterneuburg. Die Fläche liegt seit 2003 brach, als ein in den 1970er Jahren dort gegründeter Tennisclub den Betrieb und damit auch die Pachtzahlungen an das Stift einstellte. Nun wollen die Klosterneuburger Chorherren diesen Besitz endlich möglichst gewinnbringend nutzen. Dazu ist allerdings primär eine Umwidmung des Areals von Grünland, konkret "Erholung und Sport", in Bauland durch die Stadt Wien erforderlich - und diese ist dem Projekt durchaus zugeneigt.
Die in Wien sowie im Bezirk mit absoluter Mehrheit regierende SPÖ stößt dabei jedoch auf massiven Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Für ihre Forderung "Kein Bauland statt Grünland" hat die im April 2008 gegründete "Überparteiliche Bürgerinitiative Jedlesee" in wenigen Monaten rund 2.200 Unterschriften (Stand Jänner 2009) sammeln können.
Von Anfang an suchte die BI Jedlesee Unterstützung der politischen Parteien. Erfolg war ihr dabei jedoch nur bei den Grünen beschieden. Vorsprachen bei und Gespräche mit Vertretern anderer Parteien konnten diese nicht umstimmen. Briefe und Mails blieben teils unbeantwortet oder wurden nur unzureichend beantwortet. Versuche zur Kontaktaufnahme mit dem Stift Klosterneuburg scheiterten überhaupt.
Parallel dazu lief bereits ein Architektenwettbewerb mit der Vorgabe, nicht weniger als 180 Wohneinheiten auf dem Areal dieser Schlössl-Gründe unterzubringen. Das Resultat wurde mit Rücksicht auf die Nationalratswahlen vom 28. September 2008 von der Bezirksvorstehung bis in den Oktober 2008 geheim gehalten. Als dann endlich die Präsentation des Siegermodells mit acht Wohnblöcken zu jeweils vier bis fünf Geschoßen erfolgte, begann sich das Blatt etwas zu wenden. Nicht nur die Mitglieder der Intitiave reagierten geschockt. Auch Vertreter der Oppositionsparteien FPÖ und ÖVP zeigten deutliche Ablehnung.
Am 5. November 2008 wurde in der Bezirksvertretung ein Allparteien-Antrag (Allparteienantrag 5. November 2008) einstimmig angenommen, der die Einberufung eines Runden Tisches aller am Projekt Beteiligten sowie der Bürgerinitiative durch den Bezirksvorsteher verlangt. Dabei soll unter neutraler Moderation das Vorhaben der Umwidmung mit offenem Ausgang neu diskutiert werden. Anfang 2009 war ein Termin für diese Gesprächsrunden noch offen. Nach Lage der Dinge schien eine endgültige Entscheidung über eine allfällige Umwidmung zu Bauland kaum vor dem Herbst 2009 wahrscheinlich.
Dadurch und auch durch einen Beitrag über den Konflikt in der TV-Reihe "Bürgeranwalt" des ORF am 15. November, bei dem keiner der Betreiber des Bauprojekts vor der Kamera auftreten wollte, gelang es der Bürgerinitiative wenigstens, Zeit zu gewinnen. (Siehe dazu auch: Reaktionen auf den "Bürgeranwalt")
Die Bürgerinnen und Bürger von Jedlesee werden diese Zeit nützen.
Die geplante Wohnsiedlung ist genau die eine zu viel. Das Fass läuft über.
